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Biographieforschung

gender_archland - Forschungsforum „Biographieforschung“ am  29.10.2009

Zwischen Wutschnauben, Nostalgie und Understatement: Zur Subjektivität der biografischen Methode

Dr. Cornelia Göksu

Die Biografie, auch Autobiografie ist mittlerweile schwer in Mode. Mein Leben beschreiben, oder meinen Lebensweg oder meine Lebensleistung ? Letzteres übrigens lehnen die meisten Frauen rigoros ab.

Was aber fasziniert die Heutigen so stark an Memoiren? Fehlen die Vorbilder erfolgreicher Frauen? Bringt die Inflation von Lebensgeschichte(n) erfolgreicher Männer weiter?

Vielleicht hat die Konjunktur der biografischen Ausdrucksformen mit der Individualisierung unserer modernen Gesellschaftsformen zu tun. Das alles können wir mit einem Fingerstreich "auslöschen". Amok laufen als das Ausradieren der erweiterten eigenen Geschichte galt bis vor kurzem als "typisch männlich" und exotisch.

Die Kulturhistorikerin, Volkskundlerin und Publizistin Dr. Cornelia Göksu sortiert die Lebens-Läufe von Außenseiter/Innen oder Pionierinnen. In ihrer Präsentation hat sie versucht, Thesen aus Empirie und Wissenschaft künstlerisch zu komponieren: Von der äußeren zur inneren Biografie, His-tory – Her-story – Mystory, ein Leben wird besichtigt, die Biografie als Kultur der Erinnerung und Wertschätzung zwischen Rückschlägen wie innovativen Modellen.

Website: http://www.kultur-kommunikation.de/