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Planungstheorie

Planungstheorie. Ein paar unverbundene Gedanken zu emanzipationsorientierten Forschungsansätzen

 Dr. Ruth May

Der Beitrag setzt sich aus drei Teilen zusammen. Der erste Teil – Wozu Planungstheorie? – beschäftigt sich mit der Begründung einer emanzipationsorientierten Planungstheorie. Der zweite Teil – Internationaler Städtevergleich – gibt anschauliche Beispiele aus einem Forschungsprojekt. Und der dritte Teil schließlich – Das Aneignungskonzept – bündelt die verschiedenen Fragestellungen der Planungstheorie zu einem emanzipationsorientierten Forschungsansatz. Planung stellt in diesem Verständnis den Versuch dar, den Bedürfnissen und Interessen der gesellschaftlichen Individuen den nötigen Raum zu ihrer Entfaltung zur Verfügung zu stellen. In diesem Punkt berührt sie sich mit den Gender Studies, sofern sie eine gebaute Umwelt anstrebt, die an der Verwirklichung der (Geschlechter-)Gerechtigkeit interessiert ist. Planungstheorie beansprucht nicht allein, in Forschung und Lehre den Handlungsrahmen der Planerinnen und Planer abzustecken, vielmehr ist ihr ebenso daran gelegen, im prozesshaften Verständnis von Planungsvorgängen die Beplanten als selbstbewusste Akteure in den Planungsprozess einzubeziehen.